Montag, 13. Mai 2013

Wer war der FC-Spieler der Saison?

Ich möchte von euch wissen: Wer war der FC-Spieler der Saison. Zur Auswahl stehen: Caiuby, Pascal Groß, Torhüter Ramazan Özcan, Stefan Leitl und Christian Eigler.
Stimmt bis 25.05 um Mitternacht ab und wählt euren Spieler des Jahres. Die Umfrage findet ihr an der rechten Seite.

Danke für eure Teilnahme.

Dienstag, 7. Mai 2013

FC Ingolstadt - was ist nur mit dir passiert?



Die Schanzer hätten es so einfach haben können. Nachdem Heimsieg gegen den VfL Bochum am 25. Spieltag lautete die Überschrift meines Blogs "Nur noch 5". Also nur noch fünf Punkte bis zum Saisonziel: 40 Punkte - absolut sicherer Klassenerhalt. Vom weg der kleinen Schritte ist aktuell nichts zu sehen, den Trainer Oral immer ausgibt. Wenn dann sind diese angekündigten kleine Schritte, immer größere Rückschritte die das Team macht. Selbst wenn das Team am Sonntag in Aue den Klassenerhalt am 33. Spieltag sichern sollte. Muss sich die Mannschaft und auch die Sportliche Leitung die Frage gefallen lassen, warum gelang es dem Team einfach nicht früher?
Nachdem Sieg gegen den VfL Bochum wären es nur noch fünf Punkte bis zum Klassenerhalt gewesen. 

Die Saison begann vielversprechend für den FC Ingolstadt 04. Zwischenzeitlich war die Chance groß auf den Aufstiegsrelegationsplatz. Die Mannschaft präsentierte sich vor allem in der Chancenauswertung effektiv. Spielerisch war allerdings bei der Mannschaft noch Luft nach oben. Die beste Hinrunde der Vereinsgeschichte sorgte für positives Aufsehen. Die Sportmedien sahen den FC Ingolstadt schon in der Geheimfavoriten-Rolle. Doch immer wieder verpasste die Mannschaft den Sprung weiter nach oben. Der Bruch in der Leistungskurve der kann bereits am 15. Spieltag verzeichnet werden. Gegen den SV Sandhausen lieferte der FC04 den ersten "schaurigen" Heimaufritt. Weitere sollten folgen. Die Hinrunde wurden mit zwei Niederlagen zu Ende gespielt. 1:2 zuhause gegen Aue und 1:0 in Köln.
Gleich zu Beginn der Hinrunde konnte die Mannschaft nicht an den Beginn der Hinrunde anschließen. Es begann mit zwei Remis in Cottbus und gegen den FC St. Pauli. Auswärts setzte es in Bornheim eine Pleite. Gegen Paderborn stellte man sich zum ersten Mal die Frage: FC Ingolstadt 04 was ist los mit dir. Eine Heimleistung bei der es an allen Ecken und Enden fehlte. Ablesbar war das am Besten am Spielstand: 1:3. Neuzugang Micanski zeigte gegen Paderborn eine engagierte Leistung, doch es fehlte das letztlich an der Durchschlagskraft.
Das die Nerven im Team ein bisschen blank liegen zeigten just zwei Platzverweise. Caiuby sah Gelb-Rot. Stefan Leitl bekam nach einer Tätlichkeit kurz vor Ende des Spiels eine 3-Spiele-Sperre aufgebrummt. Nachdem Auftritt in der Alten Försterei gegen Union Berlin, verschoss Micanski auf leichtsinnige Art und Weise einen Elfmeter. In der Nachspielzeit schoss lupfte er den Strafstoß an die Latte. So hieß es am Ende 1:1, statt 1:2. Der Elfmeter ging durch die Zeitungen. Micanski wurde degradiert und bekam eine "Denkpause." Nachdem 1:1 gegen Dynamo Dresden kam ein Spiel auf die Fans natürlich lange warteten. Das Oberbayerische Derby gegen die Feinde von Giesings Höhen. Vor allem freute mich auf dieses Spiel, da an diesem Tag meinen Geburtstag hatte. Vor dem Spiel kündigte Trainer an: "Offensiven Fußball" spielen zu wollen. Doch die erste Halbzeit war eine Zumutung. Beide Teams spielten keinen guten Fußball. Von den Schanzern hatte man sich bei einem Derby wesentlich mehr erwartet. Die Ankündigung des Trainers wurde nicht mal annähernd umgesetzt. Am Ende sprang noch ein 1:1-Remis dabei heraus. Die spielerische Leistung bleibt trotzdem in Erinnerung. Die Befreiung folgte am 25. Spieltag. Als die Schanzer endlich mal wieder einen Sieg feiern konnten. 2:1 gegen den VfL Bochum. Wer mit einer Rückkehr in die Startelf von Stefan Leitl rechnete, sah dich getäuscht. Leitl kam in der 75. Minute ins Spiel. In Kaiserslautern zeigte die Mannschaft zwar eine engagierte Leistung, doch musste sich einem doch cleveren FCK mit 3:0 geschlagen geben. Hinten standen die Schanzer lange gut. Doch nach vorne war von Offensiv-Fußball, eins ums andere Mal nichts zu sehen. Leitl, eine der erfahrensten Spieler im Team, sah wieder bis zur 59. Minute von der Bank aus seinen Kollegen zu. Auf die Frage hin, nach der Pressekonferenz an Oral, warum Leitl nicht in der Startelf stand antwortete er: "Er war drei Spiele wegen einer Roten Karte gesperrt und muss sich eben hinten anstellen."

Stefan Leitl wurde nach seiner Rot-Sperre aus der Startelf verbannt und wurde immer wieder eingewechselt. Auch Karl-Heinz Lappe wusste nach seiner bärenstarken Leistung in Frankfurt-Bornheim nicht was um ihn geschah, als er im nächsten Spiel gar nicht mehr im Kader stand. 

Am 19. März ging dann die Bombe hoch. Stefan Leitl verkündete via Facebook seinen Abschied vom FC Ingolstadt 04. Er werde am 1. FC Köln sein letztes Pflichtspiel für die Schanzer absolvieren. Die Fans reagierten überrascht und schockiert. Schon bevor der Verein eine Pressemitteilung veröffentlichte, kam Leitl damit an die Öffentlichkeit. Der langjährige Kapitän und Leistungsträger beim FC04 erhielt keinen Vertrag mehr. Den Tiefpunkt der bisherigen Saison läuteten die Schanzer dann beim Heimspiel gegen den MSV Duisburg ein. Mit einer wirklich Abgrund tief schlechten Leistung verloren die Schanzer mit 0:1. Wieder eine schlechte Heimleistung, wieder die Chance auf den frühzeitigen Klassenerhalt vertan. Der Weg der kleinen Schritte wurde immer mehr zum Weg der großen Rückschritte. Um Wiedergutmachung bemüht und sich bewusst, dass es nicht so weitergehen kann, reiste Ingolstadt zum Aufsteiger VfR Aalen. Mit dem VfR hatte das Team noch eine Rechnung offen. Im DFB-Pokal setzte eine herbe 0:3-Pleite. Die Mannschaft spielte engagiert, musste sich aber letztlich 2:1 geschlagen geben. Das 2:1 bescherte dem VfR Aalen den ersten Heimsieg seit 04. November 2012. Stefan Leitl schmorte währenddessen weiter auf der Bank und wurde wie in den Spielen zuvor eingewechselt. Von einem Zerwürfnis zwischen Kapitän und Trainer war die Rede. Und der Verdacht verstärkte sich immer mehr. Gegen die Hertha aus Berlin stand Leitl wieder auf dem Platz. Und belebte das Spiel merkbar. Die taktisch disziplinierte Leistung machte dem designierenden Aufsteiger ordentliche Probleme. Ingolstadt ging in Führung, verpasste aber zu erhöhen und musste so noch einen Gegentreffer hinnehmen. Damit gelang den Schanzern immerhin die Aufstiegsfeier der Hauptstädter um eine Woche zu schieben.

Gegen Hertha BSC Berlin zeigte der FC Ingolstadt seine beste Saisonleistung. Auch Stefan Leitl stand wieder auf dem Platz, der bekanntgab gegen den 1. FC Köln sein letztes Spiel zu bestreiten. 

Aufwärts ging es dann beim Donaustadt-Derby in Regensburg. Zwar zeigten beide Teams keine spielerische Meisterleistung. Der zweite Derbysieg gegen den Jahn in dieser Saison, stimmte viele Fans versöhnlich. Wären da nicht die Partien gegen Braunschweig und Sandhausen gewesen. Der Klassenerhalt war wieder einmal zum Greifen nah. Der BTSV kam mit der klaren Zielsetzung: Aufstieg feiern. Die Schanzer präsentierten sich nicht schlecht, aber mit zu wenig Durchschlagskraft in der Offensive. Ein spätes Freistoß-Tor eröffnete den Aufstiegsjubelreigen im Sportpark.
Feierten nach 28 Jahren ihren Bundesliga-Aufstieg, in Ingolstadt

Beim SV Sandhausen sollte es dann aber klappen. Bereits am Fernseher abgestiegen, zeigten auch hier die Schanzer wieder ihr unschönes Gesicht. Am Ende stand  es 3:1 für den SVS. Rechnerisch könnten wir noch auf den Relegationsplatz abrutschen. Doch von diesem Szenario möchte keiner Gebrauch machen. In der Mannschaft soll sich bloß nicht der Gedanke breit machen, dass ein Sieg in Aue alles versöhnlicher gestalten würde. Es stellt sich trotzdem die große Frage, warum lies sich das Team in der Rückrunde so gehen. Klar ist, die Mannschaft braucht dringend Verstärkungen. In der Offensive präsentiert sich das Team zu oft, zu zögerlich, zu ängstlich. Keine Durchschlagskraft. Das Team muss ohnehin einen Ersatz für Stefan Leitl suchen. Er wird eine Lücke reißen ins ohnehin schon sehr wacklige Mittelfeld. Pascal Groß auf der Sechs bekam viel Kritik, allerdings ist er effektiver als Zehner oder als Außenbahn-Spieler. Er wird auf der Sechs schlichtweg "verheizt." Auch die zeitweise anhaltende Degradierung des Leitwolfs Stefan Leitl sorgte für unnötige Unruhe im Mannschaftsgefüge. Die Schanzer sind mittlerweile die dritt schlechteste Rückrundenmannschaft im Unterhaus. An der guten Hinrunde können die Ingolstädter bis heute zehren. Sonst wäre die Richtung eher weit nach unten gegangen. Auch das Audi nun das Stadion kaufte ist ein Vorzeichen. Audi drängt wohl immer mehr in die Machtposition beim FC Ingolstadt.
Was aufgrund der vielen schwachen Auftritte keinen wundern sollte. Die Saison hätte eine richtig gute wäre gewesen, wäre diese schlechte Rückrunde nicht gewesen. Die Mannschaft hangelte sich von einem schwachen Auftritt zum nächsten. Von Unruhe im Mannschaftsgefüge ist die Rede. Das Saisonziel kann das Team mit einem Sieg in Aue erreichen, doch diese Spielzeit muss genau analysiert werden. Und es müssen Konsequenzen gezogen werden. Denn der Geduldsfaden wurde bereits oft genug erheblich strapaziert. Vom Aufstieg in Liga eins und einer Rolle als Geheimfavorit sollte die nächste Zeit keiner reden im Sportpark. Sonst haben wir die Lacher auf unsere Seite! Es muss vieles noch passieren beim FC Ingolstadt 04, damit endlich wieder Ruhe einkehrt.

Freitag, 26. April 2013

Braunschweig kehrt nach über 28 Jahren zurück in die Bundesliga - Vrancic verpasst Schanzern den späten Knock-Out



Einmal gelang es bisher den Schanzern, bei einer Mannschaft den Aufstieg zu vertagen. Nachdem 1:1 gegen Hertha BSC "durften" die Hauptstädter einen Spieltag später im Olympiastadion feiern. Auch dieses mal war die Zielsetzung klar: den Aufstieg der Braunschweiger Eintracht auf eine Woche später vertagen.
Die Schanzer traten heute mit Unicef als "Trikotsponsor" auf anstatt Audi. In der Halbzeit wurde Unicef schließlich eine Spende übergeben.
Vor 9471 Zuschauern im Sportpark, davon über 2000 mitgereisten Fans aus Niedersachsen, gab zu erst Magerkost. Eine hart umgekämpfte Partie sahen die Zuschauer. Torchancen waren Mangelware. Viele Zweikämpfe prägten das Spiel zwischen den Derbyhelden von Regensburg und dem Tabellenzweiten der 2. Liga. Die Schanzer hatten zwar leichte offensive Vorteile im Spiel. Allerdings waren ihre Angriffe nicht zwingend genug und zu oft zu "verspielt." In der 45. Minute gab es dann mal einen Schreckmoment. Özcan ging mit ordentlich Körpereinsatz gegen Ademi zu Werke. Allerdings gab es keinen Elfmeter.
Unicef statt Audi. Die Schanzer verzichteten für einen guten Zweck auf die übliche Werbung auf dem Trikot

Nach der Halbzeit kam Braunschweig zu Chancen. Kumbelas Schuss machte Torwart Özcan keine Probleme. Drei Minuten später, zielte Kessel am Tor vorbei. Unsere Schanzern hielten munter dagegen, natürlich mit dem Ziel vor Augen, nicht bei sich im Stadion feiern zu lassen. Trainer Oral brachte im Zuge zwei neue Kräfte. Micanski kam für Heller (64.) und Eigler für Hartmann (64.). Stefan Leitl zog einmal aus 20 Metern ab. Sein Schuss verfehlte nur im Zentimeter den Winkel (70.). Ein Bock von Matip sorgte für Aufsehen. Nach einem Fehlpass rannte Kumbela in Richtung, Tor. Einige Braunschweiger Fans hatten wahrscheinlich die Bundesliga schon vor Augen. Doch die Entscheidung im Spiel wurde vertagt. Kumbela schoss kläglich am Tor vorbei.

Fast kein durchkommen, die Partie war von vielen Zweikämpfen geprägt. Hier  wird Danny da Costa abgegräscht
Vier Minuten sollten nachgespielt werden. Für viele eindeutig zu viel. In der 90+2 Minute bekam der Gast aus Niedersachsen einen Freistoß zugesprochen. Vrancic lief an und versenkte den Ball im Kreuzeck. Bein den Braunschweigern gab es kein Halten mehr. Bundesliga! Zwei Minuten später, mit dem Anpfiff stürmten die Spieler von der Bank den Platz. Der TSV feierte, die Schanzer blieben mit enttäuschten Blicken zurück. Mit späten Toren hat man ja Erfahrung in Ingolstadt, vor allem gegen Topgegner die man am Rande einer Niederlage schon hatte. Doch wenn 2000 Fans in unserem Sportpark feiern ist das unglaublich bitter.
Ein Remis wäre nachdem Spielverlauf absolut gerecht gewesen. Doch Braunschweig bewies in der Nachspielzeit nochmal Willensstärke und schoss sich durch Vrancic nach 28 Jahren in die Bundesliga. Die Schanzer haben nun beim SV Sandhausen nächste Woche die Chance auf drei Punkte. Beim letzten Heimspiel gegen den 1. FC Köln können wir dann abermals das Zünglein an der Waage im Aufstiegskampf spielen.

Der Schwarz-Rot-Blog gratuliert dem TSV Eintracht Braunschweig nach 28 Jahren zur Rückkehr in die Bundesliga! 

Mittwoch, 17. April 2013

Die magische FIFA 13 Champions League Nacht

Die Idee war einfach. Einen Tag vor unserem Trip nach Augsburg hatten wir die Idee. Warum nicht einfach mal die Vorschlussrunde in der Königsklasse in FIFA "nachspielen." Gestern Nacht war es dann soweit. Es war angerichtet. Vier Teams, zwei FIFA-Spieler, ein Ziel: sich Europas Krone aufzusetzen.

Nun konnte es also losgehen. Ich übernahm den Part von Dortmund und Barcelona. Mein Freund, Bayern-Fan spielte natürlich die Lokomotive aus der Landeshauptstadt und meinen Gegner Real Madrid. 
In FIFA sind wir wohl auf Augenhöhe. Ich seit 2003 PC-Spieler, er seit Jahren ebenfalls Spieler auf der Play Station. 
Um die ganze "Stimmung" noch untermalen, spielten wir vorher die Hymne der Champions League ein.

Real Madrid CF - BV Borussia Dortmund 09 (3:1, 1:2) Gesamt: 4:3
Im Hinspiel spielte mich zuerst Real an die Wand. 3:0 war der zwischenzeitliche Spielstand. Doch ich erzielte irgendwie noch das wichtige Auswärtstor. Spielstand am Ende 3:1. 
Im Rückspiel stellte ich um. Lewandowski flog auf die Bank. Mittelfeldraute, mit Bender auf der Sechs, auf der Zehn Sahin und als Stürmer Götze und Reus. Die Umstellung griff. Nach neun Minuten die Führung durch Reus. Danach Chancen wie am Fließband. Kopfball an die Latte, mehrere Chancen nach Ecken. Dann das 2:0. Jetzt war Real draußen. Die Halbzeit machte Mut. Dann dezimierte ich mich selbst. Zwei Rote Karten in der zweiten Hälfte. Das Loch in der Abwehr stopfte ich mit Kuba und Bender. Damit hatte ich ein Loch gestopft in der Abwehr und ein anderes im Mittelfeld aufgemacht. Die Chance für Real. Die sich auch nutzten. Trotz starker Bemühungen, gelang mir kein Tor - aber Real. Kurz vor Schluss. Damit war das Aus besiegelt. Die Enttäuschung war riesig. Aber es griff das Fußball-Gesetz Nummer eins. Wer nicht seine Chancen nutzt, fängt sich ein Kiste. Diese Kiste war tödlich. Tödlich für den Dortmunder Titel-Traum.

FC Bayern München - FC Barcelona (3:3, 8:0) Gesamt: 12:3
Der nächste Knaller. Nun meine Chance, meinen Freund rauszuwerfen, mit seinen Bayern. Es begann wie bei Dortmund, schlecht für mich. Die Münchner gingen schnell in Führung. Es steht schnell 3:0. Doch "Magic Messi" macht den Anschluss mit dem Halbzeitpfiff.  Mein Spiel  verlagere ich über die Außen. Sehr schnelle Sanchez und auch Villa sorgen für Gefahr. Bums steht´s 3:2. Jetzt wird´s eng für die Bayern. Auch die Auswärtstore spielen mir in die Karten. In der 90. Minute, wieder Messi, wieder Tor. Jetzt kann das Rückspiel kommen. Die beiden letzten Partien sorgten für Aufwind. Doch mein Freund kündigte schon an: "Im Rückspiel bin ich gnadenlos." War er auch. 0:3 stand´s zur Halbzeit. Ich besonnte mich auf meine Stärke vom Hinspiel. Drei Tore wettmachen, das geht. Auch beim 0:4, dachte ich, das geht. Doch dann ging es dahin. Er spielte mit allen Regeln der Kunst. Ich konnte nichts mehr entgegensetzen. So entstand dieses 0:8. Was natürlich in Wirklichkeit nicht passieren wird.

Nach der Niederlage war ich erstmal geplättet. Nun stand das Finale ins Haus. Wembly Stadium. Real Madrid - FC Bayern.

FC Bayern München - Real Madrid CF 2:0
Es war angerichtet, Finale. Die Münchner wollen die Finale-dahoam-Niederlage vergessen machen. Von Anfang an gibt Bayern mit schnellen Kurzpassspiel den Ton an. Ribery erzielt in der 25. Minute das Tor. Es ist ein Spiel auf ein Tor. Reals Torwart verhindert früh, einen hohen Rückstand. In der zweiten Halbzeit sorgt dann der FCB für die Entscheidung. Die Münchner, hochverdient Champions League-Sieger. 

Es hat Spaß gemacht, diese Vorschlussrunde zu spielen. Mal sehen wie es am Ende ausgeht. Ob sich die Münchner die Königsklasse holt. Ihr kennt ja jetzt die Ergebnisse. Abgesehen vom 8:0. 

Samstag, 30. März 2013

Das war gar nichts - Ingolstadt präsentiert sich spielerisch mutlos



Das war nichts, einfach gar nichts. Vor über 5500 Zuschauern im Sportpark, präsentierte der FC Ingolstadt eine regelrecht schaurige Leistung. Offensiv kam von den Schanzern über die 90 Minuten fast gar nichts. Nachdem Spiel pfiffen Zuschauer die Mannschaft aufgrund der schlechten Leistung aus. Außerdem fielen die ersten "Oral-Raus"-Rufe. Die Stimmung bei den Schanzern ist am Tiefpunkt angelangt.
Tomas Oral stellte auf fünf Positionen um. Für die beiden gesperrten Spieler, Mijatovic und Caiuby spielten Biliskov und Korkmaz. Außerdem spielten da Costa (für Görlitz), Uludag (für Heller) und Lappe (für Micanski).
Das Spiel begann verhalten, doch Duisburg präsentierte sich in der ersten Halbzeit engagierter. Nach 16 Minuten traf Jovanovic nach einem kapitalen Defensiv-Bock der Schanzer per Seitfallzieher zur Führung. Die Schanzer waren weiter im eigenen Hause Statist und kamen nicht zum Zug. Duisburg trat weiter bissig vor allem im Zweikampfverhalten auf. Den Schanzern unterliefen in der Vorwärtsbewegung viele Abspielfehler. In der 33. Minute musste Özcan mit einer Parade einen Schuss von Koch klären.
Eigler und Lappe mangelte es an Bällen um für Gefahr zu sorgen. 

Auch nach der Halbzeit blieb das Spiel der Schanzer unverändert. Wenig Zweikampf-Bereitschaft, viele Fehlpässe und keine Ideen in der Offensive. Die Flügelzange Korkmaz und Uludag sorgte für keinerlei Gefahr. Beide verloren oft Bälle durch ihre überhasteten Einzelaktionen. Auch Christian Eigler und der engagierte Karl-Heinz Lappe irrten vorne umher und konnten für keine Gefahr sorgen. Weil die gefährlichen Bälle aus dem Mittelfeld auf sich warten ließen. Auch bei Standards zeigte der FC Ingolstadt seine Ungefährlichkeit. Gleich dreimal kam es nacheinander zur Ecke, weil die Duisburger immer wieder die schwach getretenen Ecken klären konnten. In der 53. Minute sah Roger, die Rote Karte. Er ging mit dem Ellenbogen in einen Zweikampf. Der defensive Mittelfeldspieler dürfte beim bekannten Strafmaß des Sportgerichts wohl mindestens drei Spiele fehlen. Danach ging ein kleiner Ruck durch die Ingolstädter Mannschaft. Sie wurden mutiger, konnten allerdings keine gefährliche Chance erspielen. Viele Anspiele gingen ins Leere oder wurden zu spät gespielt. Tomas Oral ließ sich lange Zeit für Wechsel. Erst in der 71. Minute wechselte er. Für den schwachen Uludag brachte er Stefan Leitl, der mit frenetischen "Leitl-Rufen" von der Südtribüne empfangen wurde. Es kam spürbar mehr Zug in die Offensiv-Aktionen. Noch mehr Bewegung kam ins Offensivspiel der Schanzer als fünf Minuten vor Schluss Florian Heller für Pascal Groß eingewechselt wurde. Doch auch dieser Wechsel wurde zu spät getätigt. Die Schanzer verloren am Ende nach einer desolaten spielerischen Leistung verdient gegen den MSV Duisburg.
Angesichts der Situation von 33 Punkten stellt sich die Frage warum das Team nicht offensiver und befreiter nach vorne spielt. Jetzt ist eben die Zeit beherzter zu spielen und nicht zu taktieren. Den Zorn der Zuschauer haben sich die Spieler nachdem Spiel auch auf sich gezogen. Vor allen in den Zuschauerzahlen spiegeln sich die mäßigen Leistungen der Schanzer aktuell wieder. Einzig die Spiele gegen Kaiserslautern (1:1) und Jahn Regensburg (4:2) bleiben aufgrund der Ingolstädter Leistung nachhaltig in Erinnerung. Was die Zuschauergunst betrifft, rangieren die Schanzer aktuell auf Platz 16. Noch vor Ingolstadt stehen die Aufsteiger Jahn Regensburg und der VfR Aalen. Ob die Schanzer eine "volle Bude" bei den Heimspiel gegen Hertha BSC erwarten können ist zu bezweifeln. Denn diese schlechte Leistung wird sich in den Köpfen der Zuschauer festsetzen.

Sonntag, 17. März 2013

Unter Wert geschlagen - Elfmeterentscheidung ist der Knackpunkt

Die Schanzer müssen sich unter Wert im Fritz-Walter-Stadion von Kaiserslautern geschlagen geben. Gegen den Aufstiegsfavoriten setzte eine herbe 0:3-Pleite.
Bereits in der Trainingwoche war eine höhere Aggressivität zu sehen. Die zuletzt aus dem Tritt gekommenen Lauterner sollten unter anderem mit diesem Mittel gefährdet werden. Tomas Oral bot fast die gleiche Startelf als gegen Bochum auf. Einzig die FCK-Leihgabe Micanski sollte für Hartmann auf dem Betzenberg auflaufen.
Die Partie begann zäh. Die Schanzer standen tief und Lautern konnten sich kaum Möglichkeiten erspielen. Einzige in der 7. Minute sorgte ein Kopfball von Heller für Gefahr. Nach einer Flanke von Schäfer, konnte Sippel gerade noch zur Ecke klären. In der 32. Minute sorgte ein Zweikampf im Sechszehner der Schanzer für Aufsehen. Fortounis lief auf Görlitz auf, Schiedsrichterin Steinhaus ließ weiterlaufen. Etwa zehn Minuten später zeigte die Schiedsrichterin allerdings dann auf den Punkt. Wieder war Görlitz beteiligt. Er soll Bunjaku gefoult haben. Ein Elfmeter den man geben kann, allerdings nicht muss. Der Gefoulte selbst, erzielte die Führung für die Roten Teufel.
Der Elfmeter-Treffer spielte dem Tabellendritten natürlich in die Karten. Der FCK startete nun eine Sturmoffensive. Reihenweise kamen Schüsse aufs Tor von Özcan. Löwe, Bunjaku und Idrissou scheiterten zwischen der 51. und 59. Minute am Keeper. Um nochmal in der Offensive durchschlagsfähiger zu werden, wechselte Oral doppelt. Leitl kam für Groß und Korkmaz für Heller. Allerdings erhöhte nun der Gastgeber Kaiserslautern zum 2:0. Nach einer Flanke von Dick, brachte Idrissou  den Ball in die Mitte. Dort zog Bunjaku ab, sein Schuss knallte an die Unterkante der Latte und ging für Özcan unhaltbar ins Tor. Die Partie schien entschieden. Doch es hätte nochmal eng werden können. Nach einer Flanke vom eingewechselten Korkmaz, traf Caiuby aus fünf Metern nicht! Sippel parierte den Ball. In der 87. Minute erzielte Idrissou noch das 3:0 im Fritz-Walter-Stadion.
Die Schanzer standen bis zum Elfmeter defensiv kompakt und ließen kaum Chancen zu. Allerdings zeigten sie nach vorne zu wenig um dem FCK zu gefährden. Der Elfmeter brach den Schanzern im wahrsten Sinne das Genick. Allerdings hätte durch den Anschlusstreffer von Caiuby die Partie nochmal eine Wendung nehmen können.  Tomas Oral meinte auf der Pressekonferenz: "Das ist heute komplett gegen uns gelaufen. Den Elfmeter darf man so nicht pfeifen. Dem 2:0 ging ebenfalls ein Foul voraus." Allerdings meinte Oral auch dass das Team "unter Wert geschlagen wurde."
Der FC Ingolstadt spielt am Ostersamstag zuhause gegen den MSV Duisburg, dann geht es zum Auswärtsspiel nach Aalen.

Sonntag, 10. März 2013

Nur noch 5


Nur noch fünf Punkte, dann hat der FC Ingolstadt die "magische" 40-Punkte-Marke erreicht. Mit dem Heimsieg heute gegen den VfL Bochum (2:1) machten die Schanzer einen wichtigen Schritt dorthin.
Die Bochumer gelten als Ingolstädter Lieblingsgegner. Doch davon war im ersten Durchgang nichts zu sehen. Die Zuschauer im Sportpark sahen eine schwache Partie. Wenig Torchancen und wenig Tempo. In der 16. Minute musste Özcan zum ersten Mal eingreifen, als er einen Distanzschuss über die Latte lenkte. Erst kurz vor der Halbzeit sorgte Ingolstadt mal für ein Raunen im Stadion. Caiubys Kopfball wurde in letzter Sekunde von Torwart Luthe geklärt. So ging es nach einer schwachen ersten Halbzeit in die Kabinen.
Besser in den zweiten Durchgang kamen die Gäste aus Bochum. Tasakas Schuss ging nur knapp am Pfosten vorbei. Doch dann schlugen die Schanzer eiskalt zu. Nach einem Pass von Marvin Matip, zog Pascal Groß nach einer Drehung ab und erzielte die Führung. Doch die Freude wehrte nicht lange. Nach einem Freistoß von Rzatowski köpfte Goretzka zum Ausgleich ein.

Nachdem Bochum jubelte und Rambo hinter sich greifen musste, durfte er wenige Minuten später wieder selbst jubeln. 

Aber auch dieser Spielstand hatte nicht lange Bestand. Caiuby erkämpfte sich den Ball und zog ab. Sein abgefälschter Schuss ging unhaltbar für Luthe ins Eck - 2:1! Anschließend versuchte Bochum nochmal alles nach vorne zu werfen, doch vergebens. Christian Eigler hatte in der Nachspielzeit sogar nochmal die Chance auf 3:1 zu erhöhen. Doch sein Schuss wurde abgewehrt.

Die Schanzer können den ersten Heimsieg seit dem 11.11.12 (4:2 gegen Regensburg) feiern. Noch fünf Punkte bis zur 40-Punkte-Marke. Und es ist auch ein kleiner Blick nach oben erlaubt. Denn die Schanzer empfangen die ganzen Höhenflieger der Liga: Hertha, Braunschweig und Köln. Mal sehen was da noch drin ist in dieser Saison. Am kommenden Sonntag geht es zum 1. FC Kaiserslautern auf den Betzenberg. Es wird für mich ein Jubiläum sein: 70. Auswärtsfahrt. Das Motto der Auswärtsfahrt lautet: "Schwarz-Rote Liebe - egal wie weit, egal wohin"